Eine rote Linie macht eine sanfte Kurve, bildet eine kleine Spitze und macht dann eine Schleife, bevor sie gerade über einen hellgrauen Hintergrund verläuft.
Roter Hintergrund mit dem weißen Umriss einer Hand, die den Daumen hochhält und ein Herz formt. Der Schriftzug „KREATIVWIRTSCHAFTSEFFEKT“, der die Wirkung der Kreativwirtschaft hervorhebt, schlängelt sich auf der rechten Seite um das Motiv herum.

Die Creative Industries sind Multiplikator:innen für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und TransformationDie Wirkung der Creative Industries

Der Impact der Kreativwirtschaft reicht weit über ihre eigene Wirtschaftsleistung hinaus. Über Innovation, Co-Creation und Wissenstransfer bringen sie kreative Kompetenz in andere Unternehmen und Branchen. Sie machen Technologien anwendbar, Innovationen marktfähig und Unternehmen wettbewerbsfähiger.

Der Kreativwirtschaftseffekt

Ein Flussdiagramm auf Deutsch mit Symbolen, das veranschaulicht, wie die Kreativwirtschaft Innovationen vorantreibt, Wissen vernetzt, Technologien ermöglicht, Innovationssysteme miteinander verknüpft, den Wandel fördert und Innovationen in marktwirksame Ergebnisse umsetzt – und dabei gleichzeitig deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft hervorhebt.

Creative Industries sind Innovationsmotoren

Die Grundlage ihrer Wirkung ist ihre eigene hohe Innovationskraft.

91 % der Creative-Industries-Unternehmen entwickelten innerhalb von drei Jahren Innovationen:

  • 75 % Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen
  • 57 % Prozess- oder Organisationsinnovationen
  • 52 % Verfahrensinnovationen
  • 51 % Marketinginnovationen
  • 44 % innovative Geschäftsmodelle.
    (Quelle: 7. KWB)

Bereits eine frühere Untersuchung zeigte: Bei Creative-Industries-Unternehmen ab zehn Beschäftigten lag die Innovator:innenquote bei 86 % – höher als in allen damals verglichenen Branchen. (Quelle: 3. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries entwickeln kontinuierlich neue Lösungen. Diese eigene Innovationskraft bildet die Grundlage dafür, Innovation auch in andere Unternehmen und Branchen zu tragen.

Creative Industries machen andere Unternehmen innovativer

40 % der Creative-Industries-Unternehmen unterstützen ihre Kund:innen aktiv bei Innovationsprozessen – von der Ideenentwicklung über Gestaltung und Forschung und Entwicklung bis zur Markteinführung. (Quelle: 7. KWB)

Die Wirkung wird von den Auftraggeber:innen bestätigt: 40 % der Kundenunternehmen messen den bezogenen Kreativleistungen eine hohe Bedeutung für die Einführung von Innovationen oder die Verbesserung ihrer Produkte und Dienstleistungen bei. (Quelle: 6. KWB)

Die Wirkung

Beide Perspektiven zeigen denselben Effekt: Creative Industries bringen Innovationskompetenz ein und ihre Kund:innen bestätigen die Wirkung. Kreative Kompetenz erhöht die Innovationsfähigkeit anderer Unternehmen.

Creative Industries bringen neue Ideen und Kompetenzen in Unternehmen

Unternehmen beauftragen Creative Industries vor allem, weil sie zusätzliche Kompetenzen suchen:

  • 48 % suchen neue Ideen und Herangehensweisen,
  • 48 % höhere fachliche Kompetenz,
  • 46 % Know-how, über das sie selbst nicht verfügen,
  • nur 6 % eine kostengünstigere Leistungserbringung.
    (Quelle: 6. KWB)
Die Wirkung

Creative Industries bringen Wissen, Kompetenzen und Perspektiven in Unternehmen ein, die dort nicht oder nicht in gleicher Weise vorhanden sind. Sie erweitern den Lösungsraum ihrer Kund:innen.

Creative Industries schaffen Wettbewerbsvorteile

Die Auftraggeber:innen bestätigen die Marktwirkung kreativer Leistungen:

  • 48 % sehen eine hohe Wirkung auf ihr Image,
  • 40 % auf Innovation bzw. bessere Produkte und Dienstleistungen,
  • 37 % auf die Abhebung vom Wettbewerb,
  • 31 % auf ihre Bekanntheit,
  • 31 % auf ein höherwertiges Angebot.
    (Quelle: 6. KWB)

Konkrete Unternehmensbeispiele bestätigen diese Wirkung. Unternehmer:innen bezeichnete die kreative Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung als eindeutigen Wettbewerbsvorteil und zusätzlichen Kund:innenmehrwert. Kreative Kompetenz erhöhte unter anderem die öffentliche Wahrnehmung und unterstützte die Ansprache von Investor:innen und Kooperationspartner:innen. (Quelle: 4. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries helfen Unternehmen, aus Innovation wirtschaftlichen Mehrwert zu machen: durch bessere Angebote, höheren Kund:innennutzen, stärkere Wahrnehmung und Differenzierung.

Creative Industries machen Technologien anwendbar

87 % der Creative-Industries-Unternehmen setzen neuartige Produkte, Verfahren oder Technologien ein. 69 % nutzen neue Softwareanwendungen und Internettechnologien. Für 16 % werden Technologien eigens entwickelt oder wesentlich angepasst. (Quelle: 7. KWB)

Die Verbindung von Technologie, Kreativität, Gestaltung und unternehmerischem Denken zählt gleichzeitig zu den besonderen Transformationskompetenzen der Creative Industries. (Quelle: 9. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries verbinden technologische Möglichkeiten mit Nutzer:innenbedürfnissen, Gestaltung und Geschäftsmodellen. Sie übersetzen neue Technologien in konkrete Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen.

Creative Industries vernetzen Wissen und Kompetenzen

Rund jedes zweite Creative-Industries-Unternehmen entwickelt Innovationen gemeinsam mit Kooperationspartner:innen. (Quelle: 7. KWB)

80 % arbeiten mit anderen Unternehmen zusammen. Dabei werden unter anderem fehlende fachliche oder technische Kompetenzen eingebunden und gemeinsam neue Leistungen entwickelt. (Quelle: 3. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries wirken als Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Wissenswelten. Durch Kooperation und Co-Creation verbinden sie Kompetenzen, Perspektiven und Branchen zu neuen Lösungen.

Creative Industries stärken regionale Innovationssysteme

66 % der Creative-Industries-Unternehmen verstehen ihre Region als unmittelbares wirtschaftliches Umfeld. Kund:innen und Kooperationspartner:innen befinden sich häufig ebenfalls in der Region. Heute zeigt sich gleichzeitig die breite regionale Verankerung: Wien ist mit 37 % der Unternehmen der größte Kreativ-Hotspot, aber 63 % der österreichischen Creative-Industries-Unternehmen befinden sich außerhalb Wiens.
(Quelle: aktuelle Strukturdaten, Ergänzung zur Datastory 5. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries verbinden Unternehmen, Talente, Wissen und Institutionen vor Ort. Sie stärken regionale Innovationsnetzwerke, Wertschöpfung und Standortattraktivität.

Creative Industries verbinden Österreich mit internationalen Innovationsnetzwerken

86 % der Creative-Industries-Unternehmen sind international aktiv, rund 70 % exportieren. Die Exportquote liegt bei 19 %, gegenüber 12,5 % in der Dienstleistungswirtschaft insgesamt. Internationalisierung bedeutet gleichzeitig Wissenstransfer: 42 % suchen international nach neuen Ideen für Produkte und Dienstleistungen, 29 % nach neuen Technologien. (Quelle: 8. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries erschließen nicht nur internationale Märkte. Sie exportieren Kreativität und importieren Innovation. Damit verbinden sie Österreich mit internationalen Wissens-, Technologie- und Innovationsnetzwerken.

Creative Industries machen Transformation gestaltbar

Technologienutzung, innovative Geschäftsmodelle, interdisziplinäre Fachkräfte, flexible Strukturen, Nachhaltigkeitsorientierung und Innovationswirkungen auf andere Branchen bilden zentrale Grundlagen der Transformationskraft der Creative Industries. Die Zukunftsszenarien zeigen zugleich, dass diese Wirkung von den Rahmenbedingungen abhängt: Kreativität, Innovation, Kooperation, Nachhaltigkeit und neue Geschäftsmodelle müssen ermöglicht und unterstützt werden. (Quelle: 9. KWB)

Die Wirkung

Creative Industries verbinden Kreativität mit Technologie, Nachhaltigkeit und unternehmerischem Denken. Sie helfen Unternehmen und Wirtschaft, Veränderung in neue Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und Wertschöpfung zu übersetzen.