
wewant2knowUnd wo kommt die Kohle her?
22.10.2026 | 8:30 – 12:00 | via zoom
Online-Impuls zu Business-Modell Creation und digitalen Geschäftsmodellen
Kreative Ideen sind großartig – aber sie zahlen noch keine Rechnungen. Damit aus Projekten echtes Business wird, braucht es Strategien und Modelle, die funktionieren. Ob die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die Anpassung an digitale Märkte oder der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz: Hier können die Creative Industries ihre besondere Stärke ausspielen. Mit ihrem Gespür für Trends, ihrer Fähigkeit, Konzepte zu entwickeln, digitale Tools einzusetzen und neue Märkte zu erschließen, sind Kreativunternehmen entscheidende Treiber für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Du erfährst, wie aus einer Idee ein tragfähiges Business wird – wie sich Kreativität in wirtschaftliche Modelle übersetzen lässt, welche Faktoren Geschäftsmodelle zukunftsfähig machen und wie neue Technologien wie KI helfen, Innovation, Effizienz und Impact zu steigern.
Beim Online-Impuls zeigen dir Expert:innen, wie du diese Stärke für dein eigenes Business nutzen kannst:
- Fachimpulse zu Business-Modell-Innovation und digitalen Chancen
- Praxisbeispiele aus der Kreativwirtschaft, die zeigen, wie Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen werden
- Interaktive Austauschformate, um das Gehörte direkt auf deine Arbeit zu übertragen
Mit tragfähigen Businessstrategien kannst du dein Geschäft auf das nächste Level bringen – und wir zeigen dir, wie du den Sprung von der Idee zur Umsetzung schaffst!
Das Wissenstransfer-Format wewant2know ist Teil unseres we:transform Programms, einer Maßnahme der Kreativwirtschaft Austria im Rahmen des Innovationsprogramms Kreativwirtschaft 2030 des BMWET in Kooperation mit der WKÖ, finanziert aus Mitteln des BMWET.
Sichere dir gleich deinen Platz beim Online-Impuls. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch!
Diese Impulsgeber:innen geben dir Orientierung, Einblicke und konkrete Praxisbeispiele:
Gerin Trautenberger | Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria
Wie lässt sich der Wert kreativer Leistungen sichtbar machen und angemessen in der Preisgestaltung abbilden? Genau darum geht es beim Thema „Value Based Pricing für die Creative Industries“ – mit dem Fokus darauf, kreative Leistungen stärker nach ihrem tatsächlichen Wert und weniger nach dem reinen Aufwand zu bepreisen.

Nadya Knops | magicalfamiliars.com/ | Vom Alltagsgegenstand zum Sammlerartikel mit Mehrwert
Wie wird aus einem einfachen Alltagsgegenstand eine Marke mit Charakter und emotionalem Mehrwert?
Nadya, bekannt unter ihrem Künstlernamen Yunuyei, gibt in ihrem Impuls Einblicke in die Entstehung ihrer Marke rund um die Magical Familiars und einen ganz einfachen Alltagsartikel: den Schlüsselanhänger. Was als kreative Idee begann, wurde zu einer Marke, die Niedliches mit Nützlichem verbindet und dabei auch psychologischen Mehrwert schafft. Denn hinter den kleinen Begleiter:innen steckt mehr als nur ein schönes Design: Ihre Erfahrung als Coachin und Trainerin ist ebenso in die Entwicklung der Marke eingeflossen wie ihre Kreativität. Nadya zeigt, dass sich Kreativität und Business-Know-how nicht ausschließen müssen. Im Gegenteil: Wenn Gestaltung, persönliche Expertise und ein gutes Verständnis für Menschen zusammenspielen, kann aus einem einfachen Produkt etwas entstehen, das Menschen emotional anspricht und zum Sammeln einlädt.

Michael Thurow | shift11 | Vom Wandel zur Perspektive
Was braucht es für Kreativunternehmer:innen, um sich und ihr Geschäftsmodell in Zeiten von Umbrüchen zu transformieren? Bevor man Kund:innen durch Veränderung begleitet, lohnt sich der Blick auf die eigene Rolle. Was bedeutet Veränderung für einen selbst? Es bedeutet offen sein für Veränderungen und neue Technologien, Zeit investieren und mit Neugierde erforschen, und auch mal die eigenen Überzeugungen hinterfragen. Michael Thurow zeigt anhand seines eigenen Werdegangs, von der Architektur über Industriedesign bis zum Customer Experience Management, dass Veränderungen im Lebenslauf wie in der unternehmerischen Ausrichtung völlig in Ordnung sind, und wie man mit Mut und Zuversicht auf das schauen kann, was speziell durch KI gerade auf uns zukommt.

Werner Wutscher | New Venture Scouting | Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft
Aus den eigenen Stärken neue Geschäftsideen entwickeln: Werner Wutscher zeigt, welche unterschiedlichen Wege zu einem passenden Geschäftsmodell führen können – von digitalen Lösungen bis zu analogen Angeboten.

Susanne Stuppacher | The Silverpreneur | „Mit 58 gegründet. Aus einem Grund.“
The Silverpreneur, Wiener Plattform für demografische Transformation, Silverpreneurship und KI-Disruption am Arbeitsmarkt Susanne erzählt ihre Gründungsgeschichte, aber nicht als Einzelfall, sondern als Skizze einer ganzen Generation. Boomer mit mehreren Karrieren, mit Brüchen und Neuanfängen, mit der Technologie mitgewachsen. Eine Generation, die oben auf der Karriereleiter angekommen ist, nicht mehr weiter hinaufkommt, aber auch nicht zurück nach unten will, und den Freiraum, den Können und Erfahrung über Jahre geschaffen haben, nicht mehr aufgibt. Diese Generation findet sich nur noch in einem wieder: im Unternehmer:innentum.

Mayara Leeb | Carmeleon | Von der Idee zum Geschäftsmodell
Mayara Leeb zeigt, wie aus einer Idee ein zweisprächiges, digital skalierbares Geschäftsmodell wurde. Mit Carmeleon Studio, einem Studio für KI-gestützte Fashion-Fotografie mit Standorten in Chicago und Österreich, unterstützt sie Boutiquen und Modemarken dabei, mit hochwertigen Produktbildern und Lookbooks online sichtbar zu werden, ohne klassische Studiobudgets. Im Praxisimpuls teilt sie offen, welche Entscheidungen entlang des Weges den Unterschied gemacht haben und wie KI dabei vom Werkzeug zum Geschäftsmodell wurde.

