Eine rote Linie macht eine sanfte Kurve, bildet eine kleine Spitze und macht dann eine Schleife, bevor sie gerade über einen hellgrauen Hintergrund verläuft.
Eine Frau mit kurzem, gewelltem Haar steht hinter einem Holzgeländer und lächelt. Sie trägt eine dunkle Jacke und eine Halskette. Im Hintergrund ist eine mit bunten Schmetterlingen, Vögeln und Blumenmustern verzierte Wand zu sehen.
© Dr. Zsolt Szalavári

Veronika SzalaváriWie digitale Zwillinge Barrieren abbauen und Räume zugänglich machen

Technisches Verständnis, kreative Gestaltungskraft und moderne 3D-Technologie verbinden sich bei Veronika Szalavári zu einem Ansatz, der weit über klassische Rundgänge hinausgeht. Mit ihren digitalen Zwillingen macht sie komplexe Räume verständlich, schafft Orientierung und senkt Hemmschwellen, besonders dort, wo Menschen sich Sicherheit und Klarheit wünschen, etwa im Gesundheitsbereich.

Mit technischem Background zur Raumdigitalisierung

Dass Veronika heute digitale Räume erschafft, die Menschen Sicherheit geben, war kein linearer Weg. Die Gründerin von VEROVISIT hat einen technischen Hintergrund, der ihr ein präzises Verständnis für Räume, Strukturen und die Umsetzung komplexer Informationen vermittelt hat. Aber wirklich erfüllt hat sie dieser Bereich nicht.

Der entscheidende Funken kam durch ihren Mann, der in der Augmented-Reality-Softwareentwicklung tätig ist. Bei Testscans durfte sie beobachten, wie reale Räume in digitale Modelle verwandelt werden. Genau dort passierte der Moment, der ihren beruflichen Weg radikal verändern sollte. Als sie die Ergebnisse dieser 3D-Scans sah, war sie sofort restlos begeistert und wusste, dass das die Zukunft ist, in der sie arbeiten möchte.

Veronika erkannte das enorme Potenzial der Technologie, nicht nur für die Erfassung von Räumen, sondern als Werkzeug für Menschen. Heute sagt sie, dass Verovisit zu gründen eine der besten Entscheidungen ihres Lebens war.

Ein zweiter Aha-Moment kam später durch die Praxis: Je mehr Projekte sie umsetzte, desto klarer wurde ihr, dass digitale Zwillinge weit über technische Modelle und innovative Marketing-Tools hinausgehen. Sie können Barrieren abbauen, besonders für Menschen, denen das Betreten neuer, komplexer Räume schwerfällt.

„Für viele ist der Besuch in einer Klinik purer Stress. Dass meine Rundgänge hier echten Mehrwert bringen können, war mein entscheidender Wendepunkt.“

Veronika Szalavári
Eine Frau mit grauem Haar lächelt, während sie ein Tablet hält und neben einer 3D-Kamera in einem modernen Büro mit Pflanzen und Holzmöbeln im Hintergrund steht.
© Dr. Zsolt Szalavári
Ein modernes Wartezimmer einer Zahnarztpraxis mit beigen Stühlen, einer Holzbank, einem Kronleuchter und einer an der Wand befestigten Pflanzendekoration. Der Raum ist hell mit weißen Wänden und Marmorböden. Auf der rechten Seite erscheint ein digitales Infomenü.
© 2022-26 Veronika Szalavári / Verovisit

Innovation heißt für Veronika: Räume zum Sprechen bringen

Moderne Technologie ist bei VEROVISIT ein Werkzeug, aber nie das Zentrum. Auch wenn Veronika selbstverständlich mit High-End-Systemen wie Matterport oder XGRIDS arbeitet, liegt die eigentliche Innovation in ihrer Übersetzungsleistung.

„Ein stummer 3D-Scan reicht nicht. Innovation entsteht dort, wo ein Raum verständlich, sicher und nutzbar wird.“ – Veronika Szalavári

Ihr kreativer Ansatz: Digitale Räume werden zu interaktiven Erlebnisräumen.

Über Infopoints, das sind kleine anklickbare Elemente, die Videos, Erklärungen, Bilder oder Links enthalten, macht sie Informationen zugänglich und visuell eingebettet. Dadurch werden komplexe Gebäude verständlich, egal ob Krankenhaus, Industriebetrieb, Baustelle oder Hotel. Diese „sprechenden Räume“ schaffen Orientierung, Transparenz, niedrigere Hemmschwellen, effizientere Abläufe und für Menschen, etwa im Gesundheitsbereich, vor allem ein Gefühl von Sicherheit und Kontrolle.

Eine Person steht in einem Lagergang zwischen Regalen mit Archivkartons und hält eine auf einem Stativ montierte Kamera oder einen Scanner. Der Bereich ist gut beleuchtet und geordnet, die Kisten sind beschriftet und ordentlich gestapelt.
© Dr. Zsolt Szalavári

Zwischen Kreativität und Unternehmertum – strukturiert, klar und mit viel Fokus

Als EPU vereint Veronika kreative, technische und unternehmerische Aufgaben und das mit einem hohen Maß an Struktur und Klarheit. Bei der kreativen Arbeit taucht sie vollständig in Räume ein. Sie entscheidet, welche Perspektiven Orientierung schaffen, welche Blickpunkte für den Rundgang essenziell sind und wie Infopoints die Geschichte des Raums erzählen. Im unternehmerischen Alltag sind Akquise, Angebotserstellung und Netzwerken zentrale Elemente.

„Die größte Herausforderung ist die Kundengewinnung, weil abgeschlossene Projekte oft wenig Nachbetreuung brauchen. Also muss ich aktiv bleiben.“

Veronika Szalavári

Veronikas Erfolgsfaktor ist das klare, ehrliche Gespräch. Bevor sie scannt, klärt sie immer, welches konkrete Problem mit dem digitalen Zwilling gelöst werden soll. Aus dieser Basis entstehen Lösungen, die echten Mehrwert für Kommunikation, Orientierung, Planung oder interne Abläufe bringen.

Digitale Zwillinge, die besonders im Gesundheitsbereich Barrieren abbauen

Veronika betrachtet Technologie immer durch die Brille der Zugänglichkeit. Gerade im Gesundheitskontext entstehen dadurch Angebote mit hohem gesellschaftlichem Nutzen.

1. Transparenz vor dem ersten Schritt

Ein Beispiel ist die Digitalisierung einer kompletten Zahnarztpraxis inklusive Labor.

Patient:innen können vom Wartezimmer bis zum Behandlungsraum jeden Bereich vorab in Ruhe erkunden. Das hat nachweislich geholfen, Hemmschwellen und Ängste abzubauen.

Besonders Menschen mit starken Ängsten, Autismus, Panikstörungen oder physischen Einschränkungen profitieren davon, weil der Besuch kalkulierbar und vertraut wirkt.

2. Orientierung in Gebäuden, die wie Labyrinthe wirken

Viele Krankenhäuser sind für Besucher:innen herausfordernd. Veronikas 3D-Scans dienen als Grundlage für Indoor-Navigation, quasi ein digitales „Google Maps für Innenräume“.

Patient:innen können:

  • ihren Weg vorab am Desktop planen
  • sich vor Ort stressfrei navigieren lassen
  • unnötige Wege vermeiden

Das gibt Sicherheit und Selbstbestimmung zurück.

Eine Frau steht in einer modernen Zahnarztpraxis und hält ein Tablet neben einer Kamera auf einem Stativ. Im Vordergrund sind ein leerer Zahnarztstuhl und Geräte zu sehen, im Hintergrund stehen Schränke und Lampen.
© Dr. Zsolt Szalavári

3. Auf viele Branchen übertragbar

Was im Gesundheitsbereich essenziell ist, funktioniert auch in Hotels, Fitness- und Gesundheitszentren, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Industrieanlagen, touristischen Angeboten sowie Architektur- und Planungsprozessen. Überall gilt: Das Unbekannte wird verständlich.

3D-Modell eines Museums oder einer Galerie mit mehreren Räumen, in denen Kunstwerke, Exponate und Artefakte an Wänden und auf Tischen ausgestellt sind, betrachtet aus einer diagonalen Luftperspektive vor einem schwarzen Hintergrund.
© 2022-26 Veronika Szalavári / Verovisit

Der Mensch im Mittelpunkt – mit technischer Präzision und kreativer Klarheit

Veronikas Arbeit folgt einem klaren Grundsatz: Technologie soll Menschen dienen, nicht umgekehrt. Ihre digitalen Zwillinge sind deshalb immer übersichtlich, empathisch, transparent und zugänglich.

„Ich nutze High-End-Technologie, um Räume nicht nur visuell ansprechend, sondern vor allem empathisch und für jeden zugänglich zu machen.“

Veronika Szalavári

Damit zeigt sie, wie technisches Denken und Kreativität gemeinsam echte Wirkung entfalten können.

Unser Fazit

Mit VEROVISIT schafft Veronika Szalavári digitale Zwillinge, die Orientierung bieten, Ängste reduzieren und Räume zugänglich machen, besonders in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen. Ihr Ansatz beweist, dass Kreativität oft dort entsteht, wo technische Präzision auf menschliche Perspektive trifft. Und genau daraus entstehen Lösungen, die Menschen wirklich helfen.

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