
Ein erfrischend lebendiger Nachhaltigkeitsbericht
Wie digitale Publikationen Geschichten erzählen. Coca-Cola HBC Österreich, currycom und der Kreative Andrés González aus unserer C hoch 3 Community dachten gemeinsam einen Nachhaltigkeitsbericht neu.
Jahres- und Nachhaltigkeitsberichte wirken auf den ersten Blick oft nüchtern, zahlenlastig und wenig inspirierend. Gleichzeitig enthalten sie viele spannende Einblicke, die Unternehmen ihren Stakeholdern vermitteln möchten, von Partnern über Medien bis hin zu potenziellen Mitarbeitenden. Die Herausforderung besteht darin, ein Format, das traditionell als „Pflichtlektüre“ gilt, so auf den Punkt zu bringen, dass es Menschen wirklich erreicht und idealerweise sogar begeistert. Coca-Cola HBC Österreich wollte genau das: einen Bericht schaffen, der nicht nur informiert, sondern für die Zielgruppe der Konsument:innen erlebbar wird. Die Zusammenarbeit mit currycom communication partners und dem Kreativen Andrés González aus unserer C hoch 3 Community zeigt eindrucksvoll, wie digitale Publikationen dieses Ziel möglich machen und warum Co‑Creation dabei zu einem echten Erfolgsfaktor wird.
Wenn ein Bericht mehr sein muss als ein PDF
Jahres- und Nachhaltigkeitsberichte gehören zu den anspruchsvollsten Publikationen vieler Unternehmen. Sie sollen informieren, Transparenz schaffen und gleichzeitig Markenwerte transportieren. Doch klassische Formate wie PDF stoßen zunehmend an ihre Grenzen.
Das Nachhaltigkeitsteam von Coca-Cola HBC Österreich stellte sich deshalb die Frage, wie sie die komplexen Inhalte so aufbereiten können, dass sie zeitgemäß wirken, Aufmerksamkeit schaffen und wirklich verständlich sind. Die Antwort darauf fand Coca-Cola HBC mit einer starken Dreierkonstellation: der Kommunikationsagentur currycom, dem Kreativen Andrés González, Gründer von Evodigital, und dem eigenen Team. So entstand ein Projekt, das zeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kreativwirtschaft steckt.
Eine Partnerschaft, die weit zurückreicht
Die Geschichte beginnt lange vor dem digitalen Nachhaltigkeitsbericht für Coca-Cola HBC. Vor über fünfzehn Jahren startete die Zusammenarbeit zwischen Andrés und currycom, damals noch klassisch im Bereich Grafikdesign. Über die Jahre entwickelte sich daraus eine vertrauensvolle, eingespielte Partnerschaft mit zahlreichen erfolgreichen Kommunikationsprojekten. Als Andrés sich 2023 entschied, sich zusätzlich auf digitale und interaktive Publikationen zu spezialisieren und Evodigital gründete, war eines klar:
„currycom war der erste Partner, dem ich das neue Konzept vorgestellt habe und sie haben sofort das Potenzial gesehen.“
Andrés González
Diese Offenheit war entscheidend. Denn viele Unternehmen wissen mittlerweile, dass es nicht reicht, neue Kommunikationsformate zu kennen. Man muss auch bereit sein, sie zu nutzen. currycom erkannte früh, dass digitale Publikationen nicht einfach ein neues Designformat, sondern auch ein strategisches Kommunikationsinstrument sind. Sie schaffen neue Wege, Geschichten zu erzählen, erhöhen die User Experience und ermöglichen eine präzise Analyse des Nutzungsverhaltens. In dieser Haltung entstand auch der digitale Nachhaltigkeitsbericht mit Coca-Cola HBC Österreich.
Warum Coca-Cola HBC Österreich auf ein digitales Format setzte
Für Coca-Cola HBC war die Entscheidung bewusst und strategisch. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob sich digitale Formate durchsetzen. Die Frage ist nur: Wann. Coca-Cola HBC wollte zu den Unternehmen gehören, die diesen Schritt nicht nur mitgehen, sondern aktiv mitgestalten. Die Vorteile lagen auf der Hand:
Besseres Nutzererlebnis: Digitale Publikationen ermöglichen Animationen, Bewegtbild, Audio, interaktive Navigation. Das sind alles Elemente, die Inhalte lebendiger und leichter zugänglich machen.
Stärkere Markenwirkung: Eine Marke wie Coca-Cola HBC lebt von Emotion, Dynamik und Storytelling. Ein digitales Format kann diese Markenwelt ganz anders transportieren als eine statische PDF.
Ökonomische und ökologische Vorteile: Keine Druckkosten, kein Versand, weniger Ressourcen. Ein relevanter Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie.
Messbarkeit: Die Möglichkeit, Nutzerverhalten auszuwerten, bot für Coca-Cola HBC einen zusätzlichen Mehrwert. Mit dem neuen Format kann unter anderem gemessen werden, welche Inhalte am häufigsten gelesen werden, wo die Nutzer:innen am meisten Zeit verbringen und was sie wirklich interessiert. Für zukünftige Kommunikationsprojekte ist das ein strategischer Vorteil, der im klassischen Print- oder PDF-Format schlicht nicht existiert.
Inhalte, die nicht nur informieren, sondern erlebt werden wollen
Ein digitales Format funktioniert nur, wenn es tatsächlich genutzt wird. Deshalb arbeiteten Coca-Cola HBC, currycom und Evodigital gemeinsam an einer Struktur, die komplexe Inhalte nicht nur darstellt, sondern erlebbar macht. So wurden zum Beispiel Videostatements als Brücke zwischen Menschen und Zahlen verwendet. Abteilungsleiter:innen erklärten in kurzen Videobotschaften ihre Schwerpunkte und Ziele. Das Ergebnis war eine starke persönliche Nähe, mehr Kontext und ein Format, das Inhalte lebendiger macht als jeder Absatz Fließtext.
Außerdem wurden Datenvisualisierungen animiert, um Zusammenhänge sichtbar zu machen. Tabellen wurden durch animierte Grafiken ersetzt, unterstützt von Icons und Illustrationen. Das erleichtert die Orientierung und verbessert das Verständnis, besonders bei komplexen Themen.
Ein weiteres Beispiel ist die mehrstufige Informationsarchitektur. Wesentliche Inhalte stehen im Vordergrund, vertiefende Ebenen lassen sich bei Interesse einblenden. Diese Informationslogik auf Klick passt zur Art, wie Menschen heute digitale Inhalte konsumieren: schnell, intuitiv und selbstgesteuert. All das geschah innerhalb der bestehenden Corporate Identity von Coca-Cola HBC, um die Markenidentität konsistent zu halten.
Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor: Warum Co‑Creation hier so gut funktionierte
Große Marken arbeiten immer häufiger mit kreativen Spezialist:innen zusammen. Gerne holen sie sich dabei erfahrene Partner ins Boot, die den Prozess strukturieren. In diesem Projekt spielte currycom genau diese Rolle. Die Agentur war für die strategische Beratung verantwortlich, entwickelte die Kernbotschaften und fungierte als Schnittstelle zum Kunden. Für Coca-Cola HBC war das entscheidend, denn es brachte klare Prozesse, transparente Rollen und professionelle Abstimmung. Für Andrés gab es dadurch die Möglichkeit, sich auf das zu konzentrieren, was seine Kernkompetenz ist: die visuelle und digitale Erzählstruktur. Inhalte, Dramaturgie und interaktive Elemente entstanden im ständigen Austausch aller Beteiligten. Das Ergebnis war dadurch mehr als die Summe der Einzelteile. Co‑Creation heißt in diesem Fall also Kompetenzen zu bündeln, ohne dass jemand seine Rolle verliert.
Learnings aus diesem Projekt für Unternehmen
Aus der Zusammenarbeit lassen sich fünf klare Erkenntnisse formulieren, die für viele Unternehmen relevant sind:
1. Digitale Publikationen sind kein Trend. Sie sind eine logische Weiterentwicklung. Die Art, wie Menschen Inhalte konsumieren, hat sich verändert. Kommunikation muss darauf reagieren.
2. Interaktive Elemente erhöhen Aufmerksamkeit und Verständnis. Je stärker Inhalte als Erlebnis gestaltet sind, desto länger und intensiver beschäftigen sich Nutzer:innen damit.
3. Messbarkeit ist ein strategischer Vorteil. Unternehmen können zum ersten Mal wirklich nachvollziehen, welche Inhalte wirken und welche nicht.
4. Co‑Creation bringt Geschwindigkeit und Qualität. Durch klare Rollen, offene Zusammenarbeit und den Einsatz externer Kreativer entsteht ein besseres Ergebnis in kürzerer Zeit.
5. Formatwahl ist entscheidend. Eine Website informiert, eine digitale Publikation erzählt Geschichten. Für viele Kommunikationsanlässe ist das der entscheidende Unterschied.

Wenn Unternehmen und Kreative gemeinsam Neues schaffen
Der digitale Nachhaltigkeitsbericht von Coca-Cola HBC Österreich ist mehr als ein erfolgreiches Projekt. Er ist ein Beispiel für einen größeren Wandel. Unternehmen suchen nach neuen Wegen, ihre Botschaften zu vermitteln. Kreative bringen die Konzepte, Methoden und Ideen, um diese Wege erfolgreich zu gehen. Und Agenturen wie currycom verbinden beide Welten. Wenn diese drei Kräfte zusammenkommen, entsteht Kommunikation, die nicht nur informiert, sondern begeistert und Marken zeigt, wie viel Potenzial in der Kreativwirtschaft steckt.