Eine rote Linie macht eine sanfte Kurve, bildet eine kleine Spitze und macht dann eine Schleife, bevor sie gerade über einen hellgrauen Hintergrund verläuft.
Ein Mann im Anzug legt einen gelben Klebezettel auf eine blaue Tafel, auf der kreisförmig handgeschriebene Ideen stehen. In einem hellen Raum mit Holzfußboden wird der Brainstorming-Prozess für den Kreativwirtschaftsbericht 2026 dargestellt.
© BMWET/Kriebel

NachberichtDas war Connecting the Dots 2026

Connecting the Dots am 26.1.2026 im BMWET zeigte eindrucksvoll, wie viel Energie entsteht, wenn kreative Köpfe unterschiedlichster Bereiche an einem Tisch zusammenkommen.

Eingeladen vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und dem Creative Industries Rat drehte sich der Nachmittag um die Zukunft der österreichischen Kreativwirtschaft und um die Frage, wie wir ihre Innovationskraft in Zeiten von ökologischer, digitaler und gesellschaftlicher Transformation weiter stärken.

Unter den Gästen waren Vertreter:innen der KAT, Teilnehmende unseres we:transform Programms, Fachleute aus Design, Architektur, digitalen Services, Film- und Medienproduktion, Games, Kulturinstitutionen sowie beratenden Kreativberufen. Die Mischung aus etablierten Playern und neuen Stimmen machte den Austausch vielfältig.

Ein besonderes Highlight war die Präsentation des Kreativwirtschaftsberichts 2026 durch Gerin Trautenberger, Vorsitzender der KAT. Die aktuellen Zahlen machten einmal mehr deutlich, welchen Beitrag die Kreativwirtschfat zur Wertschöpfung in Österreich leistet und wie wichtig es ist, kreative Kompetenzen frühzeitig in wirtschaftspolitische Entwicklungen einzubinden.

Im Anschluss entwickelte sich ein lebendiger Austausch über Themen, die die Kreativwirtschaft heute bewegen, wie
Neue Wege der Zusammenarbeit, Innovation & Gestaltung, Internationalisierung und europäische Chancen sowie der verantwortungsvolle Einsatz von KI. Spannend war vor allem der Blick über die eigenen Disziplinen hinaus. Unterschiedliche Perspektiven trafen auf ähnliche Herausforderungen und genau dort entstanden starke Impulse.

Immer wieder wurde sichtbar, dass wenn wir Themen wie KI, Design oder Bildung nicht getrennt denken, sondern miteinander, entfaltet die Kreativwirtschaft ihre volle Innovationskraft. Das Event bot dafür den idealen Rahmen mit guten Gesprächen, frischen Ideen und viel Raum für Vernetzung.

Connecting the Dots zeigte damit, wie sehr Österreich von einer aktiven, mutigen und gut vernetzten Kreativwirtschaft profitieren kann. Formate wie dieses schaffen Orientierung, öffnen neue Diskussionsräume und bringen Menschen zusammen, die den Wandel wirklich gestalten wollen.