Das war “Creative Industries: The Next Phase”

Networking-Event der Kreativwirtschaft Austria in der Ständigen Vertretung Österreichs in der Europäischen Union in Brüssel

 

Der Netzwerkempfang der Kreativwirtschaft Austria (KAT) der WKÖ in der Ständigen Vertretung Österreichs in der Europäischen Union am 25. April 2017 in Brüssel thematisierte die Crossover Effekte der Kreativwirtschaft und den Beitrag die Kreativwirtschaft zu Innovation leistet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zu Beginn die Ergebnisse des

Live-Mitschnitt:

Siebenten Österreichischen Kreativwirtschaftsberichtes von den Studienautoren Peter Voithofer, Direktor der KMU Forschung Austria, und Wolfgang Koller VOM Industriewissenschaftlichen Institut vor ca. 100 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus europäischen Institutionen und Verbänden präsentiert. Die Kreativwirtschaft hat nachweisbare Crossover-Effekte auf andere Bereiche der Wirtschaft, die sich die Kreativ- und Innovationsleistungen zukaufen und damit den eigenen Unternehmenserfolg steigern. Die weitreichenden Kreativwirtschaftseffekte wurden auch durch österreichische Fallbeispiele veranschaulicht.

Die Kommunikationsberaterin Nicole Herb erzählte von dem erfolgreichen Kooperationsprojekt DIE KØJE, mit welchem sie auch die Kreativwirtschaftsgeschichte 2015 gewonnen hat. Sie als EPU beschreibt das Erfolgsrezept: “Ich konzentrierte mich sehr intensiv auf das Geschäftsmodell. Ich war immer sehr nah dran und intensiv in das Geschäft involviert. Ich war auch in strategischen Entscheidungen involviert, wie z.B. Auswahl der Geschäfte, Teilnahme an der TV-Show “2 Minuten 2 Millionen”. Gemeinsam hatten wir eine Vision. Diese Vision wurde sogar übertroffen!”

Susanne Hartinger, Geschäftsführerin Hartinger Consulting, berichtete wie sie Cristallo zu mehr Umsatz und Export verholfen haben. Beide sind zur gleiche Zeit die Nachfolge in ihren Familienbetrieben angetreten. Sie haben ihre Kooperation gemeinsam neu aufgestellt, gemeinsam eine neue Strategie entwickelt. Daraus entstand dann letztendlich für Cristallo ein neues Businessmodell, ein Designprozess für Individualprodukte der Cristallo Kunden, die dem Trend entsprechen, nämlich „Klasse statt Masse“ – Individualflaschen für kleine Destillerien, Brauereien u.a. Kunden. Die Geschichte zum Nachlesen findest du hier.

Crossover Effekte für die Regionalentwicklung präsentierten Christoph Kargruber, Executive Vice President Innovation & Product Management von Swarovski und Alexander Koll, Leiter der Werkstatt Wattens, einem Unternehmens- und Gründerzentrum in Wattens für Startups und Unternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, angesiedelt in den historischen Werkgebäuden der Firma Swarovski. Der Spirit dahinter: Attraktivität für die Gemeinde und Region als Lebens- und Arbeitsort sichern. Mehr über die Crossovereffekte und zur Werkstätte Wattens wurden im siebenten österreichischen Kreativwirtschaftsbericht als Fallbeispiel analysiert.

Abschließend hebt Christina Koch, Austria Wirtschaftsservice, die transformative Kraft der Kreativwirtschaft hervor und präsentierte das RCIA Interreg Europe.

Der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria, Gerin Trautenberger, betonte im Rahmen der Veranstaltung die Bedeutung der Kreativwirtschaft für Transformation und Innovation in Österreich: „Neue Ideen, Methoden und Ansätze werden in der Kreativwirtschaft entwickelt, ausprobiert und verfeinert und können in transformativen Prozessen von anderen Unternehmen übernommen werden. Der aktuelle Siebente Österreichische Kreativwirtschaftsbericht belegt die Innovationskraft der Kreativwirtschaftsunternehmen. 91 % sind selbst hoch innovativ, bei ihren Kunden unterstützen sie insbesondere Investitionen und den Export und tragen so zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei“. Zur Ausschöpfung des kreativen Potentials für Österreich fordert er eine konsequente Umsetzung der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich. Auf europäischer Ebene, aber auch innerhalb von Österreich seien u.a. die Aufnahme nicht technologischer, dienstleistungsbasierter Innovationsformen in die Innovations- und F&E Politik sowie die Etablierung eines breiteren Innovationsbegriffes ein wesentlicher Aspekt, um über Crossover-Effekte der Kreativwirtschaft die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhöhen. „Daran müssen wir weiterarbeiten, diese transformative Kanäle besser darstellen und sie weiter professionalisieren. Mit der Kreativwirtschaftsstrategie sind wir hier sicher auf dem richtigen Weg“, so Trautenberger.

© Kreativwirtschaft Austria / Veldeman

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